Porzellanfabrik Bremer & Schmidt in Eisenberg/Thüringen
Informationen
Durch den Erwerb aus der Versteigerung der ehemaligen Porzellanfabrik Dietrich & Scheibe am 19. Februar 1896 entstand die Porzellanfabrik Bremer & Schmidt in Eisenberg in der Werkstraße nahe dem Bahnhof.
Hergestellt wurde überwiegend Gebrauchsgeschirr, aber auch Figuren und Nippes. Exportiert wurde in den englischen, amerikanischen und orientalischen Markt.
Durch die Ausrichtung auf den Export führte der Beginn des I. Weltkriegs fast zum wirtschaftlichen Ende der Firma. Allerdings war die Umstellung auf den Binnenmarkt nicht erfolgreich genug, so das 1919 die Fabrik verkauft werden musste.
Die neuen Eigentümer - Max Martin, Oskar Storz sowie Otto Schmidt (stiller Teilhaber) - erweiterten die Produktion um technische Porzellane und Puppenköpfe und führten den Indischblau-Dekor ein.
Der wirtschaftliche Misserfolg führte am 1. August 1924 zu einem weiteren Eigentümerwechsel: Dr. phil. Max Otto Schmidt und Alfred Arno Knüpfer.
Das Produktionsprogramm wird auf die Zeit von vor 1919 zurückgesetzt. Die Anbindung an die alten Exportmärkte war sehr erfolgreich.
Erst 1939 wird die Elektrifizierung der Fabrik abgeschlossen.
Schon bald nach dem II. Weltkrieg wird die Produktion trotz Rohstofflieferengpässe wieder aufgenommen und auch in den alten Exportmärkten werden die Kontakte reaktiviert.
Hergestellt wurde überwiegend Gebrauchsgeschirr, aber auch Figuren und Nippes. Exportiert wurde in den englischen, amerikanischen und orientalischen Markt.
Durch die Ausrichtung auf den Export führte der Beginn des I. Weltkriegs fast zum wirtschaftlichen Ende der Firma. Allerdings war die Umstellung auf den Binnenmarkt nicht erfolgreich genug, so das 1919 die Fabrik verkauft werden musste.
Die neuen Eigentümer - Max Martin, Oskar Storz sowie Otto Schmidt (stiller Teilhaber) - erweiterten die Produktion um technische Porzellane und Puppenköpfe und führten den Indischblau-Dekor ein.
Der wirtschaftliche Misserfolg führte am 1. August 1924 zu einem weiteren Eigentümerwechsel: Dr. phil. Max Otto Schmidt und Alfred Arno Knüpfer.
Das Produktionsprogramm wird auf die Zeit von vor 1919 zurückgesetzt. Die Anbindung an die alten Exportmärkte war sehr erfolgreich.
Erst 1939 wird die Elektrifizierung der Fabrik abgeschlossen.
Schon bald nach dem II. Weltkrieg wird die Produktion trotz Rohstofflieferengpässe wieder aufgenommen und auch in den alten Exportmärkten werden die Kontakte reaktiviert.
