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Ziel dieser Seite ist die Darstellung aller Porzellanmarken der Fabrik Wilhelm Jäger (Eisenberg/Thüringen).


Mit der Firmenübernahme durch Herrn Wilhelm Jäger am 28.07.1911 von Herrn Eduard Mühlenfeld wechselte die am 3. Februar 1870 von den Herrn Ludwig Mehlhorn und Eduard Julius Jäger gegründete Porzellanfabrik zum dritten Mal den Besitzer. Seit dieser Zeit findet sich ungefür alle 10 Jahre eine neue bzw. geänderte Porzellanmarke, teils mit einer Vielzahl von Varianten.
Hergestellt wurde u.a. Gebrauchsgeschirr, Zierporzellan einschließlich Nippes. Ein bedeutender Dekorationsschwerpunkt von unterglasurblau dekoriertem Porzellan stellt die Fertigung von Indischblau-Dekoren dar.
In den 1930er Jahren bis Mitte 1940 stellte Jäger auch Kantinenporzellan (Kantinengeschirr) für den Arbeitsdienst, Reichsarbeitsdienst und die Reichsmarine bzw. die Kriegsmarine sowie die SS (bisher noch kein originales Markenbild gesehen) mit entsprechenden behördlichen Kennzeichen her.
1960 fusionierten die Porzellanfabriken Jäger und Reinecke zu den Vereinigten Porzellanwerken Eisenberg, Fortuna. Die unterglasurblaue Jägermarke für Indischblaugeschirr (Original Blau Saks) wurde der Markentradition folgend hier dargestellt und nicht auf den Seiten von Fortuna oder dem VEB-Nachfolgebetreiber Kahla, den VEB Spezialporzellan Eisenberg.
Für die Zeit zwischen 1945 und 1972 tauchen eine Vielzahl von Marken auf, deren zeitliche Zuordnung bislang nicht recht gelingen will. Sicher ist, dass DDR als Markenbestandteil erst ab ca. 1958 üblich wurde und davor oftmals noch Th(üringen) Markenbestandteil gewesen sein müsste.

Jäger stempelte überwiegend den Firmennamen, meist in Schreibschrift, aber auch abgekürzt. Derzeit sind 33 unterscheidbare Marken gelistet.
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Porzellanfabrik Wilhelm Jäger in Eisenberg/Thüringen • alle bekannten Porzellanmarken

VDP 25

(1) Die obige Abbildung ist nur eine schematische Darstellung, ein Foto fehlt bislang.
(2) Der Zusatz zur Marke - die Ziffer »25« steht für »Eduard Mühlenfeld / Wilhelm Jäger«.
(3) Die VDP-Marke selbst wurde 1908 in RWZR eingetragen. Sie findet sich vorzugsweise auf Untertassen, Kuchentellern, Brotschalen, Platten u.ä. (Quelle: Zühlsdorf (19??), Seite 473; oder: Adressbuch der Keram-Industrie 1910, Seite 659 f.). Diese Pressmarke wurde von den Mitgliedern der Vereinigung Deutscher Porzellanfabriken zur Hebung der Porzellanindustrie G.m.b.H. bis ca. 1918 (?) verwendet.
 
Marke: Ineinander verschachtelt: Kreis umfasst ein V, welches enthält ein D mit einem P darunter. Unter dem Kreis die Zahl 25
25
Zusatz: -
aufgetragen: reliefiert, eingedrückt in den Porzellankörper
Farbe(n):  
verwendet (vermutlich, maximal): vor 1920
~, wahrscheinlich: 1908-1915
sonstiger Zusatz: -
Varianten (als Bilder): -

Krone und JÄGER

Beispiel: Porzellanbuttons: Marktfest 1934 + 1935
 
Marke: Krone, darunter bogenförmig: JÄGER
Zusatz: -
aufgetragen: reliefiert, erhaben im Porzellankörper
Farbe(n):  
verwendet (vermutlich, maximal): in den 1930er Jahren
~, wahrscheinlich: 1934, 1935
sonstiger Zusatz: -
Varianten (als Bilder): -

Schild mit Krone (Wilh. JÄGER)

Verzeichnet im Reichs-Warenzeichenregister (R.W.Z.R.) mit der Nummer »155 178« am 19. Februar 1921.
 
 
Marke: gekröntes Schild, darin
Wilh.
JÄGER
Zusatz: auch mit: Eisenberg S.Altenbg.
aufgetragen: aufglasur
Farbe(n): schwarz
verwendet (vermutlich, maximal): 1911 bis 1924
~, wahrscheinlich: 1911 bis 1920
sonstiger Zusatz: -
Varianten (als Bilder): -

Stehender Löwe mit W und J

 
 
Marke: Stehender Löwe (vom Betrachter aus nach links gedreht und blickend)
Buchstaben W und J in den Vorderpranken
Zusatz: -
aufgetragen: aufglasur
Farbe(n): rot, grün
verwendet (vermutlich, maximal): ca. 1918 bis 1930
~, wahrscheinlich: 1920er Jahren?
sonstiger Zusatz: -
Varianten (als Bilder): -

M.P.M. / MPM [Zuordnung der Varianten nicht 100-prozentig sicher!]

(1) Diese Marke wurde bereits von der Vorläuferfabrik, von Friedrich Eduard Mühlenfeld verwendet. M.P.M. steht für Mühlenfeld Porzellan-Manufaktur (ab ca. 1882). Die Porzellanfabrik Wilhelm Jäger führte die Tradition der Marke für unterglasurblau dekoriertes Porzellan (Zwiebelmuster, Indisch-Blau, Delft, Vogel-auf-Zweig) bis etwa 1939 weiter.
(2) In der älteren Markenliteratur wird für diese Marke fälschlicherweise ausschließlch die Porzellanfabrik »E.&A. Müller, Schönwald« ausgewiesen. Vgl. sammeln.at - Wer kennt das Motiv und den Hersteller ? Bitte beachten: Keine Haftung für Inhalte fremder Internetseiten. In Adressbüchern der Keramindustrie vor 1910 findet sich für Müller der Hinweis, dass M.P.M. in der Porzellanmanufaktur gestempelt worden war, allerdings bedeutet dies wahrscheinlich auf der Glasur. Siehe auch: Porzellanmarke • MPM | M.P.M.
(3) Cave: Nicht zu verwechseln mit der handgemalten Meißener Porzellanmarke (M.P.M.) von vor 1731 (siehe: wikipedia.de - Meißener Porzellan - Geschichte des Markenzeichens Bitte beachten: Keine Haftung für Inhalte fremder Internetseiten).
(4) Markennachweis: Seidel, Seite , Markennummern .
 
Marke: M P M (Druckbuchstaben mit und ohne Punkte)
Zusatz: -
aufgetragen: unterglasur
Farbe(n): blau
verwendet (vermutlich, maximal): frühestens 1870 bis spätestens 1940
~, wahrscheinlich: 1870 bis 1935
sonstiger Zusatz: -
Varianten (als Bilder):

Jäger mit einem E darunter

Indisch-Blau dekoriertes Porzellan mit dieser Marke ist in der Ausfürung dem der Rauensteiner Manufaktur sehr ähnlich. Beispielsweise sind Kompottieren (Feston-Form) nicht nur im Schaleninneren, sondern auch auf der Außenwand mit dem Strohblumenmuster dekoriert.
 
Marke: Jäger mit einem E darunter
Zusatz: ggf. Ziffern darunter
aufgetragen: unterglasur
Farbe(n): blau
verwendet (vermutlich, maximal): frühestens 1911 bis spätestens 1940
~, wahrscheinlich: 1921 bis 1930
sonstiger Zusatz: gestempelte Ziffern
Varianten (als Bilder): -

Jäger

Diese Marke findet sich beispielsweise auf Zierporzellan der Art-Deco-Zeit.
 
Marke: Jäger
Zusatz: -
aufgetragen: aufglasur
Farbe(n): schwarz
verwendet (vermutlich, maximal): ca. 1918 bis spätestens 1925
~, wahrscheinlich: 1918 bis 1923
sonstiger Zusatz: -
Varianten (als Bilder): -

Jäger

(1) Porzellanscherben mit dieser Marke sind überwiegend um 1920 gefertigt worden.
(2) Denkbar wäre beispielsweise auch eine frühe Exportmarke (?).
 
Marke: Jäger
Zusatz: -
aufgetragen: unterglasur
Farbe(n): blau, schwarz
verwendet (vermutlich, maximal): ab ca. 1918, vor 1925 ?
~, wahrscheinlich: ? unklar ?
sonstiger Zusatz: -
Varianten (als Bilder): -

Jäger

Diese Marke gibt es auch mit einer Krone darüber, nachfolgend zu sehen.
 
Marke: Jäger
Zusatz: -
aufgetragen: unterglasur
Farbe(n): grün, blau
verwendet (vermutlich, maximal): frühestens 1925 bis spätestens 1945
~, wahrscheinlich: 1925 bis 1940
sonstiger Zusatz: -
Varianten (als Bilder): -

Krone und Jäger

 
 
Marke: Krone mit Jäger
Zusatz: -
aufgetragen: unterglasur
Farbe(n): grün
verwendet (vermutlich, maximal): frühestens 1925 bis spätestens 1945
~, wahrscheinlich: 1925 bis 1940
sonstiger Zusatz: -
Varianten (als Bilder): - unsauber gestempelte Marke - versetzt

Krone und Jäger - Cambridge Ivory

 
 
Marke: Krone mit Jäger
Zusatz: Cambridge Ivory
aufgetragen: unterglasur
Farbe(n): grün
verwendet (vermutlich, maximal): frühestens 1925 bis spätestens 1945
~, wahrscheinlich: um 1930 bis 1939
sonstiger Zusatz: -
Varianten (als Bilder): -

Reichsmarine 1934

 
 
Marke: Krone
Jäger
1934
Wehrmachtsadler
M
Zusatz: -
aufgetragen: unterglasur
Farbe(n): schwarz
verwendet (vermutlich, maximal): 1934
~, wahrscheinlich: 1934
sonstiger Zusatz: -
Varianten (als Bilder): -

Arbeitsdienst 1935

 
 
Marke: Krone
Jäger
Arbeitsdienst
1935
Zusatz: -
aufgetragen: unterglasur
Farbe(n): grün
verwendet (vermutlich, maximal): 1935
~, wahrscheinlich: 1935
sonstiger Zusatz: -
Varianten (als Bilder): -

Reichsmarine 1935, ab 1. Juni 1935 Kriegsmarine

 
 
Marke: Krone
Jäger
1935
Wehrmachtsadler
M
Zusatz: -
aufgetragen: unterglasur
Farbe(n): schwarz
verwendet (vermutlich, maximal): 1935
~, wahrscheinlich: 1935
sonstiger Zusatz: -
Varianten (als Bilder): -

Kriegsmarine 1936

 
 
Marke: Krone
Jäger
1936
Wehrmachtsadler
M
Zusatz: -
aufgetragen: unterglasur
Farbe(n): schwarz
verwendet (vermutlich, maximal): 1936
~, wahrscheinlich: 1936
sonstiger Zusatz: -
Varianten (als Bilder): -

Reichsarbeitsdienst 1937

 
 

Kriegsmarine 1937

Es ist anzunehmen, dass der Adler der Marke gleich dem der nachfolgenden Jahre ist.
 

Reichsarbeitsdienst 1938

 
 
Marke: Krone
Jäger
Reichsarbeitsdienst
1938
Zusatz: -
aufgetragen: unterglasur
Farbe(n): grün
verwendet (vermutlich, maximal): 1938
~, wahrscheinlich: 1938
sonstiger Zusatz: -
Varianten (als Bilder): -

Kriegsmarine 1938

 
 
Marke: Krone
Jäger
Adler der Reichsmarine mit HK
M
1938
Zusatz: -
aufgetragen: unterglasur
Farbe(n): schwarz
verwendet (vermutlich, maximal): 1938
~, wahrscheinlich: 1938
sonstiger Zusatz: -
Varianten (als Bilder): -

Reichsarbeitsdienst 1939

 
 
Marke: Krone
Jäger
Reichsarbeitsdienst
1939
Zusatz: -
aufgetragen: unterglasur
Farbe(n): grün
verwendet (vermutlich, maximal): 1939
~, wahrscheinlich: 1939
sonstiger Zusatz: -
Varianten (als Bilder): -

Kriegsmarine 1939

Die Jahreszahl der Marke ist sowohl in einer Serifenschrift vorhanden als auch in einer serifenlosen Schrift, wie dies in den Folgejahren üblich war.
 

Marke: Krone
Jäger
Adler der Reichsmarine mit HK
M
1939
Zusatz: -
aufgetragen: unterglasur
Farbe(n): schwarz
verwendet (vermutlich, maximal): 1939
~, wahrscheinlich: 1939
sonstiger Zusatz: -
Varianten (als Bilder): -

Kriegsmarine 1940

 
 
Marke: Krone
Jäger
Adler der Reichsmarine mit HK
M
1940
Zusatz: -
aufgetragen: unterglasur
Farbe(n): schwarz
verwendet (vermutlich, maximal): 1940
~, wahrscheinlich: 1940
sonstiger Zusatz: -
Varianten (als Bilder): -

W(ilhelm) Jäger in Eisenberg Th.

Diese 1941 eingeführte Marke W(ilhelm) Jäger wurde bis irgendwann nach Ende des II. Weltkrieges, der Gründung der DDR oder aber bis 1950 verwendet. Die dieser Marke nachfolgende Marke unterscheidet sich unter anderem in einem kürzeren unteren Bogen des J sowie einer Verkleinerung des T-Striches des Th am Ende.
 
Marke: Krone (W mit ilhelm im Inneren) Jäger Eisenberg Th.
Zusatz: -
aufgetragen: auf-/unterglasur je nach Dekor
Farbe(n): grün
verwendet (vermutlich, maximal): frühestens 1940 bis spätestens 1960
~, wahrscheinlich: 1941 bis 1945
sonstiger Zusatz: -
Varianten (als Bilder): -

Kriegsmarine 1941

 
 
Marke: W(ilhelm) als Krone
Jäger
Adler der Reichsmarine mit HK
M
1941
Zusatz: -
aufgetragen: unterglasur
Farbe(n): schwarz
verwendet (vermutlich, maximal): 1941
~, wahrscheinlich: 1941
sonstiger Zusatz: -
Varianten (als Bilder): -

Kriegsmarine 1942

 
 
Marke: W(ilhelm) als Krone
Jäger
Adler der Reichsmarine mit HK
M
1942
Zusatz: -
aufgetragen: unterglasur
Farbe(n): schwarz
verwendet (vermutlich, maximal): 1942
~, wahrscheinlich: 1942
sonstiger Zusatz: -
Varianten (als Bilder): -

??? - Kriegsmarine 1943

 
 
Marke unklar: - möglicherweise wurde die entsprechende
Reichsbetriebsnummer (R. B. Nr.)
gestempelt
Die Nummernsignatur ist bislang nicht bekannt.

Denkbar wäre aber auch, dass aus Rationaliserungsgründen die Markung ganz entfiel.

W(ilhelm) Jäger in Eisenberg Th.

Die obige Marke ist sehr ähnlich der vorhergehenden und wurde offiziell bis 1960 verwendet. Dann kam es zu einer Fussion der Porzellanwerke »Jäger« und »Reinecke« unter dem Label »Fortuna«. Die Produktlinie Indisch-Blau wurde unter dem Label »Blau Saks« weitergeführt
Mit dieser Marke warb Jäger beispielsweise im Kalender »Unser Handelsprogramm 1957«; siehe Varianten-Bild.
 
Marke: Krone (W mit ilhelm im Inneren) Jäger Eisenberg Th.
Zusatz: -
aufgetragen: auf-/unterglasur je nach Dekor
Farbe(n): grün
verwendet (vermutlich, maximal): frühestens 1940 bis spätestens 1960
~, wahrscheinlich: 1951 bis 1960
sonstiger Zusatz: -
Varianten (als Bilder):

DDR •Blau Saks•

Blau Saks - blauer Sachse war die Bezeichnung für Geschirr mit unterglausurblauem Dekor - meist Indisch-Blau-Dekor - und wurde als Bezeichnung erst in den 1950er Jahren als Markenbestandteil eingeführt, als der skandinavische und insbesondere der Benelux-Markt in großem Stil erschlossen wurden.
Auffallend ist das Fehlen einer Firmenbezeichnung - möglicherweise ist dies Ausdruck der Namensunsicherheit durch die Neugründung des VEB Fortuna Eisenberg mit der Unklarheit, ob der bisherige Firmenname »Jäger« geeignet für eine Fortsetzung ist.
 
Marke: Krone
Eisenberg DDR
•Blau Saks•
original seit
1869
Zusatz: -
aufgetragen: unterglasur
Farbe(n): blau
verwendet (vermutlich, maximal): 1945 - 1970
~, wahrscheinlich: 1955 - 1960
sonstiger Zusatz: -
Varianten (als Bilder): -

Eisenberg/Th

Möglicherweise Exportmarke nach April 1945.
 
Marke: Krone
Jäger
Eisenberg Th
1869
Zusatz: -
aufgetragen: unterglasur
Farbe(n): schwarz
verwendet (vermutlich, maximal): 1945 - 1970
~, wahrscheinlich: 1945 - 1955
sonstiger Zusatz: -
Varianten (als Bilder): -

Eisenberg/DDR

 
 
Marke: Krone
Jäger
Eisenberg DDR
1869
Zusatz: -
aufgetragen: unterglasur
Farbe(n): blau
verwendet (vermutlich, maximal): 1960 - 1989
~, wahrscheinlich: 1955 - 1970
sonstiger Zusatz: -
Varianten (als Bilder): -

GDR-Exportmarke nach 1960

1960 fusionierten die Porzellanfabriken Jäger und Reinecke zu den Vereinigten Porzellanwerken, Fortuna • Eisenberg, zusammen. Indischblau-Geschirr wurde jedoch weiter mit dem Label von Jäger gemarkt.
Der Markenschutz bestand ab 19?? für:
DDR - bis 21.04.1991
IR-Marke - bis 17.07.1991 (mit Schutzausdehnung für BRD, Benelux-Staaten)
Norwegen - bis 27.01.1993
Dänemark - bis 27.08.1992
Schutzmarkenangaben aus: Petermann, Pöpel (1999): Geschichte des Eisenberger Porzellans, Seite 68
Zeitliche Angaben, insbesondere zu dieser Marke, mit ab „1945“ sind erkennbar verkehrt, da die DDR erst 1949 gegründet wurde und erst ab ca. 1958 konsequent Porzellan mit einer DDR-Kennung versehen hatte.
 
Marke: Krone
Jäger
Eisenberg
seit 1869
Original BLAU
SAKS
German Democratic Republic
Zusatz: -
aufgetragen: unterglasur
Farbe(n): blau
verwendet (vermutlich, maximal): 1960 - 1989
~, wahrscheinlich: 1980 - 1989
sonstiger Zusatz: Punkte (symetrisch, 9 Positionen vorgesehen) unterhalb der Marke - evtl. als Code der Akkordarbeiter.
Varianten (als Bilder):

GDR-Exportmarke nach 1960 - Variante 1

Diese Porzellanmarke ist eine Variante zur vorhergehenden Porzellanmarke. Der Unterschied ist, dass die Worte »Original BLAU SAKS« einzeilig sind.
 
Marke: Krone
Jäger
Eisenberg
seit 1869
Original BLAU SAKS
German Democratic Republic
Zusatz: -
aufgetragen: unterglasur
Farbe(n): blau
verwendet (vermutlich, maximal): 1960 - 1989
~, wahrscheinlich: 1972 - 1989
sonstiger Zusatz:  
Varianten (als Bilder): -

GDR-Exportmarke nach 1960 - Variante 2

Diese Porzellanmarke ist eine Variante zur vorhergehenden Porzellanmarke. Der Unterschied ist, dass die Worte »Original BLAU SAKS« exakt einzeilig sind.
 
Marke: Krone
Jäger
Eisenberg
seit 1869
Original BLAU SAKS
German Democratic Republic
Zusatz: -
aufgetragen: unterglasur
Farbe(n): blau
verwendet (vermutlich, maximal): 1960 - 1989
~, wahrscheinlich: 1972 - 1989
sonstiger Zusatz:  
Varianten (als Bilder): -

Blau Saks Marke - postsozialistisch bis 1993

 
 
Marke: Krone
Jäger
Eisenberg
seit 1869
Original BLAU
SAKS
Zusatz: -
aufgetragen: unterglasur
Farbe(n): blau
verwendet (vermutlich, maximal): 1989 - 1995
~, wahrscheinlich: 1989 - 1993
sonstiger Zusatz: -
Varianten (als Bilder): -

??? Postsozialistisch: ORIGINEEL BLAU SAKS DESIGN - HOTELQUALITÄT

Diese Porzellanmarke fand für Hotelgeschir im niederländischen Markt Verwendung.
Unklar ist derzeit noch, ob diese Marke überhaupt dem Kahla-Konzern zugeordnet werden kann, da diese sich auf Geschirr findet, welche mitunter in der Form den Schriftzug »BAVARIA« aufweist.
 
Marke: Krone
Jäger
Eisenberg Th.
1869
ORIGINEEL BLAU SAKS DESIGN
Zusatz: -
aufgetragen: unterglasur
Farbe(n): blau
verwendet (vermutlich, maximal): 1989 - 1993 ?
~, wahrscheinlich: 1989 - 1993 ?
sonstiger Zusatz: MADE IN GERMANY - HOTELQUALITÄT
Varianten (als Bilder): -
In der Nachfolge, ab 1960: Porzellanfabrik-Label Fortuna Eisenberg
Außnahme ist das unterglasurblau dekorierte Indischblau-Porzellan, welches als Folge der guten Markteinführung weiterhin mit Jäger gemarkt wurde. Dies betrifft alle Marken zwischen 1960 bis 1972. Danach wurde die Marke weiter genutzt von der VEB Porzellankombinat Kahla, Zweigstelle: Eisenberg - Spezialporzellan Eisenberg, SPE.
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