Der Marktdruck brachte es mit sich, dass in den 1930er Jahren eine
Vielzahl von Porzellanscherbenformen geschaffen worden waren. Zudem wurden zur Vermehrung des Produktionsangebotes beispielsweise Tassenformen und Henkelformen beliebig kombiniert. Neben den traditionell gefertigten Formen wie »konisch« (bis ca. 1940) oder »Feston« (bis ca. 1968) sowie anderen klassischen Formen wurden in den 1920er und 1930er Jahren vor allem die kurzlebigen, oftmals dünnwandigen und dadurch bruchempfindlichen, Art-Deco-Formen hergestellt. Als am 26. Januar 1935 auch noch ein Feuer in der Porzellanfabrik ausbrach, in dessen Verlauf eine Vielzahl der Formen zertört worden waren, wurde ein neuer Produktkatalog herausgegeben und vorzugsweise die Produktion auf die neuen Formen - wie z.b. Feston (Kaffee-/Teeservice) hochgefahren. Nach dem II. Weltkrieg bedurfte es einer
Neuaufstellung der Produktion.