handgemalte gekreuzte Pfeile |
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|---|---|---|
| Anmerkung(en): | ||
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1. In den Adressbüchern der Keram-Industrie finden sich für die Jahre der handgemalten Porzellanmarke stets die nebenstehende „schematische“ Marke (mal mit den Spitzen nach oben, mal nach unten und auch mit den Hinweis »Blau unter Glasur«), welche suggeriert, dass bereits vor dem Jahr 1922 Porzellanscherben mit einer entsprechender Marke, den rechtwinkelig gekreuzten und gestempelten Pfeilen, versehen worden waren - dies ist mit großer Sicherheit jedoch eine Fehlinterpretation. Da allerdings die hangemalten gekreuzten Pfeile je nach Porzellanmaler sehr unterschiedlich waren, konnte und sollte die symbolische Darstellung alle entsprechenden Marken subsummieren und bot zudem noch genug optischen Abstand zur Meißener Schwertermarke. | |
| 2. Eine bedeutende Schwierigkeit bei der Zuordnung der handgemalten gekreuzten Pfeile stellt die Tatsache dar, dass diese Marke bereits vor dem Jahr 1900 in Kalk (bei Köln) Verwendung fand und hier wiederum ab 1895 sicher der Porzellanfabrik Kalk zugeordnet werden kann. In wie weit bereits in den Jahren ab etwa 1865 bis in die 1880er Jahre diese Marke überhaupt von einer Kalker Porzellanfabrik Verwendung fand, ist ungewiss. Für Eisenberg jedenfalls ist die Markung erst ab dem Jahre 1900 sicher. Unklarheiten hinterlassen auch die römischen bzw. arabischen Ziffern bei der Pfeilmarke, insbesondere ob diese ein Unterscheidungsmerkmal sein könnten oder ob diese auch zeitgleich „gemischt“ für die Heimarbeiter verwendet wurden. | ||
| 3. Bislang ist nur auf vollständig handbemalten Geschirr auch eine handgemalte Markung vorhanden. Geschirr, welches bereits gestempelte Elemente im Dekor enthält, trägt auch eine gestempelte Marke. In der Porzellanfabrik Kalk soll die Teilstempelung als Dekorationsmethode erst ab ca. 1922 oder gar ab 1928 eingeführt worden sein. | ||
| 4. Die einzige Ausnahme bei der oben genannten Situation stellt die weiter unten dargestellte, gestempelte Marke mit den spitzwinkelig gekreuzten Pfeilen mit einem 4 mm breiten Federnschaft dar; hier sind die Porzellanteile handbemalt (Indischblaudekor), die Markung gestempelt. Evtl. könnte dies zum Firmenjubiläum 1950 poduziert worden sein (?). | ||
| 5. Da auch andere Porzellanmanufakturen eine kurze Zeit lang gekreuzte Pfeile als Marke verwendet haben sollen, ist eine 100%ige Sicherheit bei der Firmenzuordnung nicht möglich. Lt. Literatur wird z.B. Greiner, Strauch & Co., Rudolstadt/Volkstedt (um 1860) genannt. | ||
| 6. Hinweis: Der Nachweis für das Aussehen einer Aufglasurmarke mit gekreuzten Pfeilen vor dem Jahr 1922 ist bislang nicht gelungen. Dies ist unbedingt bei der Bewertung der obigen Angabe zu beachten. | ||
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Marke: | gekreuzte Pfeile (handgemalt) |
| Zusatz: | -
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| aufgetragen: | unterglasur | |
| Farbe(n): | (kobalt-)blau, grün | |
| verwendet (vermutlich, maximal): | frühestens 1900 bis spätestens 1930 | |
| ~, wahrscheinlich: | 1900 bis 1925 | |
| sonstiger Zusatz: | arabische oder römische Ziffern (an verschiedenen Stellen)
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| Varianten (als Bilder): | ![]() |
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rechtwinkelig gekreuzte Pfeile im Doppelkreis mit Schriftzug • KALK • und Krone |
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|---|---|---|
| Anmerkung(en): | ||
| 1. Die Häufigkeit dieser Marke ist unklar: Bekannt ist beispielsweise Kaffeegeschirr der Form »A« mit dunkelblauen Weintrauben, grünem Weinlaub und dunkelgrünen Ranken • unterglasurdekoriert. | ||
| 2. Deutlich häufiger findet sich die vergleichbare Aufglasurmarke | ||
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Marke: | rechtwinkelig gekreuzte Pfeile, mit Spitzen nach unten zeigend, im Kreis, darüber Schriftzug • KALK • umkreist, darüber Krone |
| Zusatz: | keiner
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| aufgetragen: | unterglasur | |
| Farbe(n): | blau | |
| verwendet (vermutlich, maximal): | frühestens 1918 bis spätestens 1945 | |
| ~, wahrscheinlich: | 1918 bis 1927 | |
| sonstiger Zusatz: | ||
| Varianten (als Bilder): | - - |
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rechtwinkelig gekreuzte Pfeile |
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|---|---|---|
| Anmerkung(en): | ||
| 1. Publikationen: | ||
| Primärliteratur:
- / - Sekundärliteratur: Seidel, Reinh. (Herausgeber)(1935): Bücherei der Warenkunde für Einkäufer und Verkäufer, Band 2, Porzellan; Berlin; 1. Auflage. Seite 116: Fabrikmarken-Tafel, Zeile 3, Spalte 4 mit dem Hinweis: für Indischblau. (siehe auch: Kalk • Porzellanmarken der Manufaktur Kalk in Eisenberg/Thüringen in Werbung und Fachliteratur) |
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| 2. Welche Bedeutung die Richtung der Pfeile - noch oben oder nach unten - hat, ist ungeklärt. | ||
| 3. Auffallend ist, dass die Pfeilspitzen nach unten deutlicheren Wiederhakencharakter aufweisen, als wenn die Pfeilspitzen noch oben gerichtet sind. Dies stimmt auch mit den nachfolgenden Markenabbildungen überein. In so fern könnte angenommen werden, dass die Pfeilspitzen nach unten ab ca. 1930 und für bestimmte Dekorationen eingeführt wurden. | ||
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Marke: | rechtwinkelig gekreuzte Pfeile, mit Spitzen nach oben oder unten zeigend |
| Zusatz: | keiner
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| aufgetragen: | unterglasur | |
| Farbe(n): | (kobalt-)blau | |
| verwendet (vermutlich, maximal): | frühestens 1922 bis spätestens 1958 | |
| ~, wahrscheinlich: | 1928 bis 1958 | |
| sonstiger Zusatz: | Ziffern (an verschiedenen Stellen)
Germany (in blau, aufglasur) Varianten mit nach unten gerichteten Pfeilspitzen: Kalk, Atlantis - Kalk |
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| Varianten (als Bilder): | ![]() |
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Kalk |
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|---|---|---|
| Anmerkung(en): | ||
| 1. In Fachbüchern, Porzellanmarkenlisten und auf diversen Internetseiten ist diese Marke oft mit der Jahresangabe von 1900 bis 1904 zu lesen. Belegstücke, die dieses Alter bestätigen könnten, fehlen. Die Annahme, dass die Zweigstelle Kalk (bei Köln) 1904 geschlossen wurde und diese Marke dort verwendet wurde, beruht auf einem Irrtum; vielmehr wurde der in Kalk ansässige Porzellanfabrik-Betriebsteil von G.A. Seifert bereits im Jahr 1900, also kurz nach der Fusion mit der Eisenberger Porzellanfabrik von Geyer & Körbitz geschlossen. | ||
| 2. Tatsächlich findet sich diese Marke auf Indisch-Blau dekoriertem Geschirr, bei welchem Stempel für die Blütenstände verwendet wurden, jedoch nicht für alle Linien, sowie auch noch anderen unterglasurblauen Dekoren. Die Stempelung von kleinen Dekorelementen bzw. Details wurde erst um 1929 bei der Porzellanfabrik Kalk eingeführt. | ||
| 3. Die Erklärung für die fälschlich frühe Altersangabe könnte sich möglicherweise durch die Kalker Einträge in den Adressbüchern der Keram-Industrie finden, siehe Anmerkungen zur handgemalten Porzellanmarke weiter oben. | ||
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Marke: | rechtwinkelig gekreuzte Pfeile, mit Spitzen nach unten zeigend |
| Zusatz: | Wort: Kalk (unter den Pfeilen) in Schreibschrift
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| aufgetragen: | unterglasur | |
| Farbe(n): | (kobalt-)blau | |
| verwendet (vermutlich, maximal): | frühestens 1928 bis spätestens 1948 | |
| ~, wahrscheinlich: | 1933 bis 1945 | |
| sonstiger Zusatz: | Ziffern (an verschiedenen Stellen)
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| Varianten (als Bilder): | ![]() |
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Atlantis / Kalk |
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|---|---|---|
| Anmerkung(en): | ||
| • Details zum Atlantis-Dekor | ||
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Marke: | rechtwinkelig gekreuzte Pfeile, mit Spitzen nach unten zeigend |
| Zusatz: | Worte: Atlantis (über den Pfeilen) und Kalk (unter den Pfeilen) in Schreibschrift
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| aufgetragen: | unterglasur | |
| Farbe(n): | (kobalt-)blau | |
| verwendet (vermutlich, maximal): | frühestens 1930 bis spätestens 1950 | |
| ~, wahrscheinlich: | 1938 bis 1945 | |
| sonstiger Zusatz: | Ziffern (an verschiedenen Stellen)
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| Varianten (als Bilder): | ![]() |
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spitzwinkelige gekreuzte Pfeile, breites Gefieder. |
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|---|---|---|
| Anmerkung(en): | ||
| 1. Wichtiger Hinweis: Diese Marke zeichnet sich durch ein 4 mm breites Gefieder am Pfeilschaftende aus. | ||
| 2. Porzellanscherben mit dieser Porzellanmarke. | ||
| 3. Ob diese Marke tatsächlich von Kalk stammt, muss erst noch gesichert werden; siehe hierzu durchbrochenes Porzellan mit spitzwinkelig gekreuzten Pfeilen (Fiederung 4mm breit). | ||
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Marke: | spitzwinkelig gekreuzte Pfeile, mit Spitzen nach unten zeigend (?) und mit 4 mm breitem Gefieder |
| Zusatz: | -
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| aufgetragen: | unterglasur | |
| Farbe(n): | (kobalt-)blau, grün | |
| verwendet (vermutlich, maximal): | unbekannt; evtl. um 1950 zum Firmenjubiläum. | |
| ~, wahrscheinlich: | nicht abschätzbar; ??? 1950? | |
| sonstiger Zusatz: |
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| Varianten (als Bilder): | ![]() |
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spitzwinkelige gekreuzte Pfeile |
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|---|---|---|
| Anmerkung(en): | ||
| 1. Wichtiger Hinweis: Diese Marke zeichnet sich durch ein 3 mm breites Gefieder am Pfeilschaftende aus. | ||
| 2. Die vergleichbare Aufglasurmarke siehe unten. | ||
| 3. Ab 1972 wurden im Rahmen der fortschreitenden Verstaatlichung die Porzellanfabriken »Bremer & Schmidt« und die »Porzellanfabrik Kalk Nachf.« zusammengeführt in den »VEB Spezialporzellan Eisenberg« und ab 1974 in den »VEB Porzellanwerk Eisenberg« unter der Regie des »VEB Porzellankombinat Kahla« bis zur Werksschließung 1976 weitergeführt. | ||
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Marke: | spitzwinkelig gekreuzte Pfeile, mit Spitzen nach unten zeigend |
| Zusatz: | -
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| aufgetragen: | unterglasur | |
| Farbe(n): | (kobalt-)blau | |
| verwendet (vermutlich, maximal): | frühestens 1958 bis spätestens 1976 | |
| ~, wahrscheinlich: | 1958 bis 1972/76 | |
| sonstiger Zusatz: | Ziffern (an verschiedenen Stellen)
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| Varianten (als Bilder): | ![]() |
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Japanblau |
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|---|---|---|
| Anmerkung(en): | ||
| 1. Kalk Form: Feston • Dekor: Japanblau • aus: Gebrauchswarenkatalog Keramik • Nachtrag Herbstmesse 1959 | ||
| 2. Japanblau ist die Bezeichnung für ein gestempeltes Geschirrdekor von Kalk. Später, wahrscheinlich bereits im Jahre 1960, wurde es in Kobalt-Blau umbenannt. | ||
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Marke: | spitzwinkelig gekreuzte Pfeile, mit Spitzen nach unten zeigend |
| Zusatz: | Wort: Japanblau (unter den Pfeilen)
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| aufgetragen: | unterglasur | |
| Farbe(n): | (kobalt-)blau | |
| verwendet (vermutlich, maximal): | frühestens 1958 bis spätestens 1968 | |
| ~, wahrscheinlich: | 1959 bis 1960 | |
| sonstiger Zusatz: | Ziffern (an verschiedenen Stellen)
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| Varianten (als Bilder): | - - |
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Kobalt-Blau |
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|---|---|---|
| Anmerkung(en): | ||
| 1. Porzellanfabrik Kalk in Eisenberg/Thüringen • Werbeblatt (1960): Kaffee- u. Tafelgeschirre für Inland u. Export; Spezialität: Blau-Unterglasur-Malerei • Form Feston: • Dekor: Kobaltblau | ||
| 2. Ab ca. 1960 wurde der Kobalt-Blau-Dekor auf Feston-Geschirr gestempelt. Davor wurde dieser Dekor bereits unter dem Namen Japanblau vermarktet. | ||
| 3. Um/nach 1968 - wurde die Scherbenform für Kobalt-Blau-Geschirr auf Stella umgestellt. Betroffen waren die Formen von Kannen aller Art, Deckeldosen, Tassen und Teller. | ||
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Marke: | spitzwinkelig gekreuzte Pfeile, mit Spitzen nach unten zeigend |
| Zusatz: | Worte: Kobalt-Blau (schlanke Schrift)
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| aufgetragen: | unterglasur | |
| Farbe(n): | (kobalt-)blau | |
| verwendet (vermutlich, maximal): | frühestens 1960 bis spätestens 1972 | |
| wahrscheinlich: | 1960 bis 1968 | |
| sonstiger Zusatz: | Ziffern (an verschiedenen Stellen)
in Gold aufglasur: GERMANY |
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| Varianten (als Bilder): | ![]() |
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Indigo |
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|---|---|---|
| Anmerkung(en): | ||
| 1. Kalk • Form: Feston • Dekor: Indigo • aus: Unser Handelsprogramm 1957 | ||
| 2. Kalk • Form: Feston • Dekor: Indigo • Scherbe: Zuckerdose mit Deckel • Dekordetails + Dekorstempel | ||
| 3. Der gestempelte Indigo-Dekor ist eine Weiterentwicklung des Indisch-Blau-Musters. | ||
| 4. Um/nach 1968 wurde die Scherbenform von Feston auf Stella und der Dekorname und die Porzellanmarke auf »Kobalt66« umgestellt; siehe nachfolgende Marke. | ||
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Marke: | spitzwinkelig gekreuzte Pfeile, mit Spitzen nach unten zeigend |
| Zusatz: | Wort: Indigo (unter den Pfeilen)
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| aufgetragen: | unterglasur | |
| Farbe(n): | (kobalt-)blau | |
| verwendet (vermutlich, maximal): | frühestens 1955 bis spätestens 1960 | |
| ~, wahrscheinlich: | 1957 bis 1960 | |
| sonstiger Zusatz: | Ziffern (an verschiedenen Stellen)
in Gold aufglasur: MADE IN GERMANY |
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| Varianten (als Bilder): | ![]() |
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Antiqua |
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|---|---|---|
| Anmerkung(en): | ||
| • Kalk - Geschirr mit Antiqua-Dekor auf der Scherbenform »500« | ||
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Marke: | spitzwinkelig gekreuzte Pfeile, mit Spitzen nach unten zeigend |
| Zusatz: | Wort: Antiqua (unter den Pfeilen)
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| aufgetragen: | unterglasur | |
| Farbe(n): | (kobalt-)blau | |
| verwendet (vermutlich, maximal): | frühestens 1958 bis spätestens 1972 | |
| ~, wahrscheinlich: | 1960 bis 1968 | |
| sonstiger Zusatz: | Ziffern (an verschiedenen Stellen)
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| Varianten (als Bilder): | - - |
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rechtwinkelig gekreuzte Pfeile im Doppelkreis mit Schriftzug • KALK • und Krone |
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|---|---|---|
| Anmerkung(en): | ||
| Sie auch oben die vergleichbare Unterglasurmarke | ||
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Marke: | rechtwinkelig gekreuzte Pfeile, mit Spitzen nach unten zeigend, im Kreis, darüber Schriftzug • KALK • umkreist, darüber Krone |
| Zusatz: | keiner
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| aufgetragen: | aufglasur | |
| Farbe(n): | blau oder türkis | |
| verwendet (vermutlich, maximal): | frühestens 1918 bis spätestens 1945 | |
| ~, wahrscheinlich: | 1918 bis 1927 | |
| sonstiger Zusatz: | ||
| Varianten (als Bilder): | - - |
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rechtwinkelig gekreuzte Pfeile im Doppelkreis mit Buchstaben P K E und Krone |
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|---|---|---|
| Anmerkung(en): | ||
| Ein interessantes Detail ist der meist als Fleck interpretierbare vielstrahlige Stern im unteren Bereich der Marke, welcher auf dem Titelblatt des Händlerkataloges von (ca.) 1934 als ein 6-strahliger Stern zu sehen ist und dadurch leicht mit dem »Davidstern« assoziiert werden kann. Häufig findet sich auf Porzellanteilen allerdings ein 8-strahliger Stern bzw. ein nicht sicher erkennbarer oder auch kein Stern. | ||
| Publikationen: | ||
| 1. Primärliteratur:
6-strahliger Stern: Kalk • Katalog 193X • Blatt 1 Kalk • Händler-Katalog 1935 • Umschlag |
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| 2. Sekundärliteratur:
6-strahliger Stern: Seidel, Reinh. (Herausgeber)(1935): Bücherei der Warenkunde für Einkäufer und Verkäufer, Band 2, Porzellan; Berlin; 1. Auflage. Seite 116: Fabrikmarken-Tafel, Zeile 4, Spalte 1. (siehe auch: Kalk • Porzellanmarken der Porzellanfabrik Kalk in Eisenberg/Thüringen in Werbung und Fachliteratur) 8-strahliger Stern: Markenabbildungen in den Adressbüchern der Keramindustrie |
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Marke: | rechtwinkelig gekreuzte Pfeile, mit Spitzen nach unten zeigend, darüber P, links K und rechts E eingekreist, darüber Krone |
| Zusatz: | keiner
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| aufgetragen: | aufglasur | |
| Farbe(n): | blau, türkis, gold | |
| verwendet (vermutlich, maximal): | frühestens 1920 bis spätestens 1945 | |
| ~, wahrscheinlich: | 1928 bis 1939/45 | |
| sonstiger Zusatz: | Bei einigen Stücken ist eine handgemalte Ziffernfolge bekannt, z.B. »450/1796« bedeutet Form 450 und Dekor 1769 (Zum Andenken). | |
| Varianten (als Bilder): | ![]() |
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spitzwinkelig gekreuzte Pfeile - Jubiläumsmarke |
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|---|---|---|
| Anmerkung(en): | ||
| 1. Wichtig zur Abgrenzung ähnlicher Marken:
Die Buchstaben »K« und »E« sind größer als das »P« und der Laubkranz hat an der Basis keine Bindeschleife und mehr Laubblätter (links 12 und rechts 12). |
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| 2. Unbekannt ist, wie lange die »echte« Jubiläumsmarke tatsächlich gemarkt wurde; ob im ganzen Jubiläumsjahr, oder nur im Jubiläumsmonat, -quartal ... oder doch bei Kundenwunsch darüber hinaus? | ||
| 3. Unbekannt ist, ob diese Marke in der verwendeten Zeit ausschließlich oder nur auf »Jubiläumsgeschirr« aufgebracht wurde. | ||
| 4. Liste bekannter Porzellane mit der Jubiläumsmarke. | ||
| In der 1950er Jubiläumsschrift wird ein sehr ähnliches Markenzeichen - in Goldausführung statt braun - abgebildet (siehe oben rechts). | ||
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Marke: | grüne spitzwinkelig gekreuzte Pfeile, mit Spitzen nach unten zeigend, in Braun oben P, links K und rechts E (Buchstabe P kleiner!), umkranzt von grünem Laubreif und braunen Früchten, darüber braune Krone |
| Zusatz: | keiner bekannt
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| aufgetragen: | aufglasur, wahrscheinlich »Verschiebebildchen« | |
| Farbe(n): | grün und braun | |
| verwendet (vermutlich, maximal): | frühestens 1950 bis spätestens 1950 | |
| ~, wahrscheinlich: | 1950 bis 1950 | |
| sonstiger Zusatz: | ||
| Varianten (als Bilder): | - - |
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spitzwinkelig gekreuzte Pfeile, oben P, links K und rechts E, umkranzt, darüber Krone |
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|---|---|---|
| Anmerkung(en): | ||
| 1. Wichtig zur Abgrenzung ähnlicher Marken:
Die Buchstaben »K« und »E« sind größer als das »P« und der Laubkranz hat an der Basis keine Bindeschleife und mehr Laubblätter (links 10 und rechts 12). |
||
| 2. Diese und die nachfolgende Marke werden in der Fachliteratur häufig nicht differenziert, obwohl vieles gegen eine »Gleichmacherei« spricht. | ||
| 3. Diese Marke wurde beispielsweise 1959 in der Produktwerbung verwendet. Gebrauchswarenkatalog Keramik - Nachtrag Herbstmesse 1959 | ||
| 4. In Porzellanmarkenbüchern wird eine Verwendung dieser bzw. der nachfolgenden Marke teilweise bereits ab 1947 angegeben. Eine Begründung für diese Zeiteinschätzung ist unbekannt, und entscheidender noch, nicht nachvollziehbar. Das Abschreiben dieser Angabe schon eher. | ||
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Marke: | spitzwinkelig gekreuzte Pfeile, mit Spitzen nach unten zeigend, oben P, links K und rechts E (Buchstabe P kleiner!), umkranzt, darüber Krone |
| Zusatz: | darunter Zahlen (teilweise in zwei Reihen)
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| aufgetragen: | aufglasur | |
| Farbe(n): | blau, türkis oder grau | |
| verwendet (vermutlich, maximal): | frühestens 1950 bis spätestens 1965 | |
| ~, wahrscheinlich: | 1950 bis 1960 | |
| sonstiger Zusatz: | ||
| Varianten (als Bilder): | ![]() |
|
spitzwinkelig gekreuzte Pfeile |
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|---|---|---|
| Anmerkung(en): | ||
| 1. Wichtiger Hinweis:
Die vergleichbare Unterglasurmarke siehe oben. Dies ist möglicherweise die einzige Porzellanmarke von Kalk, die sowohl unter- als auch aufglasur gestempelt wurde. |
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| 2. Bislang unklar ist, ob die Buchstaben »B« und »F« für die Eisenberger Porzellanfabriken »Bremer & Schmidt« bzw. »Fortuna« stehen - bzw. für B...strasse und Fabrikstrasse, den „internen“ Namen für die Werksteile der VEB. In diesem Fall wäre es ein Beleg für die »Verschmelzung« des Eisenberger Produktionsstandortes ab 1965 durch Triptis bzw. mit der totalen Übernahme aller Eisenberger Außenstellen durch Kahla ab 1968. Die dekorierten Scherbenformen, z.B. Stella, geben einen deutlichen Hinweis für diese späte Zeit. Die Eisenberger Außenstelle Kalk wurde 1972 stillgelegt. Mündlicher Überlieferung zufolge soll aber noch bis 1976 die Kalker Porzellanmarke gestempelt worden sein - denkbar wäre in diesem Fall ausschließlich diese Marke. | ||
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Marke: | spitzwinkelig gekreuzte Pfeile, mit Spitzen nach unten zeigend |
| Zusatz: | mitunter Zahlen (links, rechts oder darunter) und oder direkt darunter der Buchstabe B oder F
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| aufgetragen: | aufglasur | |
| Farbe(n): | blau | |
| verwendet (vermutlich, maximal): | frühestens 1958 bis spätestens 1976 | |
| ~, wahrscheinlich: | 1968 bis 1972/6 | |
| sonstiger Zusatz: | ||
| Varianten (als Bilder): | ![]() |
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